EuroMayDay blog
Gratulation die Erste: Mediaspree formal versenkt
Am Sonntag beteiligten sich knapp 35.000 Menschen an dem BürgerInnentscheid, was 3,6% mehr WählerInnen als für das Quorum notwendig waren. 86,8% stimmten für den Entscheid der Initiative Mediaspree versenken! (www.ms-versenken.org) und somit eindeutig gegen die neoliberalen Umstrukturierungs- und Privatisierungspläne der Stadt. Die Mehrheit sprach sich so für eine Stadt aus, in der sie entscheiden wollen, wie sie gestaltet wird. Dies brachten am Samstag schon rund 3.500 Menschen zum Ausdruck als sie sich an der Spreeparade durch Friedrichshain-Kreuzberg entlang des geplanten Mediaspree-Areals beteiligten. Getreu dem Motto ‘Unser Kiez – Unser Ufer’ demonstrierten und tanzten sie um die Wagen der Bar25, der Gruppe Antifaschistische Linke Berlin, der Gruppe Für eine linke Strömung mit dem Mayday-Bündnis und der Gruppe Hedonist International, ein Demowagen der Graffiti is not a crime Demo schloss sich der Parade spontan an. In Sprechchören und durch die Moderation wurde auf den Abstimmungsmodus hingewiesen. Die Bezirksverwaltung hatte versucht, den BürgerInnenentscheid zu kippen, indem sie einen zweiten undurchsichtigen Entscheid den BürgerInnen mit zur Wahl anbot. Da dieser jedoch eine Mogelpackung war, hinter der lediglich die Umstrukturierungspläne der Stadt durchgesetzt werden sollten, wurde auf der Parade auf den Abstimmungsmodus verwiesen. Für den erfolgreichen Ausgang der Wahl mögen auch die zahlreichen, unterschiedlichen Plakate ihren Teil dazu beigetragen haben. Diese wurden seit Wochen von fleißigen HelferInnen in den beiden zusammen gelegten Bezirken geklebt und verwiesen u.a. mit großen Lettern auf ein „Spreeufer für alle“, an denen die BürgerInnen gerade in den letzten Tagen wohl nicht ohne weiteres vorbei gekommen sind.
So wurde am Sonntag mit dem Entscheid eine Uferbreite von 50m und eine Gebäudehöhe von 22m formal erkämpft. Dieser Schlag gegen des neoliberalen Projektes Mediaspree ist ein Erfolg. Ein Erfolg, der genutzt werden muss. Denn der Entscheid bedeut kein Ende von Stadtumstrukturierung und Gentrifizierung. Vielmehr eröffnet er durch das gesteigerte öffentliche Interesse und eine damit einhergehende Sensibilität den Raum für Diskussion und letzten Endes der konkreten Gestaltung, wie wir, die Menschen der Stadt, leben wollen und wer dies entscheidet. Wir sollten nicht abwarten, wie der Senat oder die Bezirksverordnetenversammlung sich gegenüber den Entscheid verhält. Vielmehr gilt gerade jetzt, dass wir nicht nur am Spreeufer leben wollen, sondern in einer Stadt die wir gestalten und in der wir entscheiden, wie sie aussehen soll! In kontinuierlicher Arbeit, in breiten Bündnissen und in vielen Gesprächen mit den NachbarInnen und den Menschen in unseren Kiezen muss JETZT die Chance genutzt werden, die sich auftut, das wir die Stadt gestalten können, wie wir es wollen, wenn wir nur dafür kämpfen. Nicht nur ein Spreeufer für alle, sondern eine Stadt für alle!
Link zur Rede der hedonistischen internationalen
kleines video
Fotos: Umbruch Bildarchiv RebelArte Flickr1 Flickr2 Flickr3 Flickr4
indymedia Bericht
Gratulation die Zweite: Beschäftigte des Technikmuseums weiter beschäftigt
Seit Monaten kämpften die Beschäftigten des Deutschen Technikmuseums dafür, dass sie weiterhin beschäftigt und nicht entlassen werden. Das Mayday-Bündnis begleitete den Kampf der Beschäftigten und unterstütze im März eine Aktion der Beschäftigten aktiv. Letzte Woche Montag kam es vorerst zur Einigung mit der Geschäftsführung. 10 BesucherbetreuerInnen konnten eine Vertragsverlängerung bis nächsten August unterschreiben. Des weiteren sollen diese Woche unbefristete Arbeitsverträge unterschrieben werden können. Dies betrifft hauptsächlich die Beschäftigten, die derzeit länger als zwei Jahre beschäftigt sind, sowie alle Beschäftigten, die geklagt haben, was rund 30 der ehemals 180 Beschäftigten getätigt haben. Das Maydaybündnis gratuliert.
Am 15. Juli entschied das Arbeitsgericht Berlin, dass die “Neue Babylon Berlin GmbH” verpflichtet ist dem ehemaligen und zu unrecht fristlos gekündigten Mitarbeiter Jason K. rückwirkend zwei Monatsgehälter auszuzahlen.
Wie die Firma vor Gericht bekannt gab wurde Jason gekündigt weil er einen offenen Brief an das Management und die Belegschaft des Kinos Babylon Mitte schrieb. Darin kritisierte Jason die Nichtverlängerung seines Arbeitsvertrages und machte Verbesserungsvorschläge für die Arbeitsbedingungen. Die Kinobetreiber die als linksalternative gelten, sagten Jason störe den Betriebsfrieden.
Die Richterin wies diesen Grund für eine fristlose Kündigung als unzulässig zurück und verpflichtete die “Neue Babylon Berlin GmbH” zur Zahlung von zwei weiteren Monatsgehältern.
Es ist es nicht das erste Mal, dass das Kino “Neue Babylon Berlin GmbH” seine Mitarbeiter unfair behandelt. “Je öfter ich über meinen Fall spreche, desto mehr höre ich auch von derzeitigen Mitarbeitern, welche Probleme sie mit dem Management des Kino Babylon Mitte haben”, erzählt Jason K. “Ich habe von früheren Fällen erfahren, in denen Mitarbeitern ohne vorherige Abmahnung und ohne Angabe eines Grundes einfach nicht mehr im Schichtsystem eingeteilt wurden, was in der Auswirkung für die Beschäftigten einer fristlosen Kündigung gleichkommt. Als ich die Geschäftsführung fragte, warum ich während meiner Beschäftigung nie Feedback erhalten habe oder eine Abmahnung bekam, bevor ich die unbefristete Kündigung erhielt, antwortete er, dass es einfacher sei Beschäftigten zu kündigen als mit ihnen über ihre Arbeitsweise zu sprechen.”
Ein aktueller Arbeitnehmer, der darum bat, anonym zu bleiben, erklärt: “Ich fühle mich ausgenutzt. Es nervt mich, dass die Menschen in dem Kino angelernt werden ohne dafür einen Cent zu bekommen. So kann die GmbH immer zum Nulltarif jeden der alten Mitarbeiter ersetzen und der Neue weiß noch nicht einmal, dass er wahrscheinlich den Kollegen, der ihn gerade anlernt, ersetzen wird.” Weitere Unzulänglichkeiten sind das keine Urlaubstage angerechnet werden und das verpflichtende Dienstversammlungen unbezahlt bleiben. Die Minimalbezahlung beträgt 5,50 € / Stunde und verstärkt die prekäre Arbeitssituation der Mitarbeiter, wobei dies nicht untypisch für die unsicheren Arbeitsverhältnisse in diesen Branchen ist.
Phillip Stein vom Berliner Mayday Buendnis sagt: “Der Streit im Babylon ist kein Einzelfall. Viele Beschäftigte in Berliner Kinos klagen über prekäre – also unsichere – Arbeitsbedingungen. Weil sie auf den Job angewiesen sind, wehren gerade Studenten sich oft nicht gegen niedrige Löhne und intransparente Schichteinteilungen. Schriftliche Arbeitsverträge sind längst nicht die Regel. Der aktuelle Fall zeigt, dass eine Vernetzung von Prekarisierten sinnvoll ist und zum Erfolg führen kann. Wir begruessen das Engagement von Jason K. und rufen alle Beschaeftigten auf, sich gegen derartige Zumutungen zu wehren.”
Wir verweisen auf diesem Weg auch auf die vor einigen Monaten gemachten Umfragen und Aktionen hin die in mehreren Berliner Kinos, auf der Berlinale und der Document im Rahmen der Kampagne: “Mir reicht’s….nicht!” gemacht wurden.
Sciopero nazionale in tutte le sedi, grande successo a Torino e Ivrea
L'amministratore delegato perde le staffe e ordina la serrata
El Corral de Artesanxs de la calle Castellar está gravemente herido: desde el pasado Lunes tenemos constancia de que Garajes Santa Inés, actual propietario del inmueble, no tiene intención de renovar el contrato de arrendamiento de una de las naves en las que se encuentran ubicados 11 talleres de artesanxs.
Este lugar alberga diferentes talleres artesanales desde hace más de un siglo. Constituye, de hecho, uno de los reductos para este tipo de oficios en el centro histórico de Sevilla.
La Administración (léase Consejería de Urbanismo, OTAINSA, Junta de Andalucía y Ayuntamiento de Sevilla), viene haciendo oídos sordos a las múltiples denuncias del colectivo de artesanxs, agrupadxs en la P.A.C.A.(Plataforma de Artesanxs del Casco Antiguo.)
La PACA ha conseguido que se preserven los usos productivos del inmueble frente al uso residencial, mucho más lucrativo para los intereses de los especuladores, y de los que la Admnistración parecía haberse olvidado. Recordemos aquel Plan General de Ordenación Urbanística –PGOU- en el que, inexplicablemente, la zona apareció marcada como de uso residencial…
Se consiguió, como decimos, ralentizar el proceso de acoso y derribo en el que los intereses especulativos tienen sumidos a lxs talleres de artesanxs. Pero parece que no fue suficiente… basta con darse una vuelta por el patio del Corral para ver cómo la mayoría de los locales que hasta hace muy poco albergaban estos talleres,ahora son garajes para motos y coches.
Ante esta situación y como gota que colma un vaso ya bastante rebosante, nos llega el inminente desalojo de estos once talleres. Sobran razones para pensar que esto supone un paso mas hacia un nuevo pelotazo urbanístico.
El Corral de Artesanxs de Castellar y, por extensión, el patrimonio artesanal de esta ciudad agoniza ante la ceguera de la Administración y el mal gobierno de sus políticxs.
Antes fue Bustos Tavera, ahora es Castellar… ¿quién será el próximo…?
COMUNICATO SCIOPERO 275OUT (esternalizzati Wind)
giornata di venerdì 11 luglio 08 presso Via Breda, 176 - MI
Per chi ha seguito la nostra vicenda, ricorda che a marzo 2007 Wind (venduta da Enel all'Egiziano) ha deciso di esternalizzare 275 dipendenti della sede di Sesto San Giovanni verso una società di Servizi in outsourcer nota come Omnia Service Center.
Dopo varie vicessitudini (cause legali in corso, perdite economiche in busta paga, ecc.), il 30 giugno 2008 siamo stati trasferiti nella sede di Omnia di via Breda 176, e ci siamo trovati in una situazione paradossale, in un unico piano mansardato e con una sola parete vetrata, hanno ammassato tutti i lavoratori che nella vecchia sede occupavano 3 piani, file di scrivanie da 10 position senza separatori fra loro con un inquinamento acustico notevole e uno spazio tra le file inferiore rispetto a prima, senza mensa e senza parcheggio.
In due giorni si sono sentite male più persone, due delle quali sono state costrette ad abbandonare la sede in ambulanza, un´ispezione della ASL (chiamata dai lavoratori preoccupati dalle condizioni climatiche) ha rilevato alle 18:30 di sera una temperatura media di 31 gradi e a quell'ora l'ambiente si era rinfrescato, ha evidenziato la mancanza del documento della valutazione dei rischi, peraltro già richiesto dai Sindacati.
Sono mesi che si parla di emergenza sicurezza nei luoghi di lavoro, e la si associa sempre a lavori a rischio come i cantieri edili le fabbriche ecc, ma quando le aziende non provvedono alla sicurezza dei lavoratori neanche in un ambiente di lavoro come un call center vuol dire che l'emergenza è molto più radicata di quanto si creda.
Siete tutti inviatati quindi venerdì allo sciopero che si terrà nella sede Omnia di Via Breda.
275out
Am Samstag, 12. 07. geht der Endspurt zum BürgerInnenbegehren in die letzte Runde. Eine Demo in der Luft, auf dem Wasser und auf der Straße steht uns bevor. Auch wir werden für den Straßenteil des Protests auch einen Wagen beisteuern. Angekündigt haben sich zudem eine Kutsche mit Band und diverse andere Wagen. Besonders gespannt können wir auf den Teil in der Luf sein. Start ist 15 Uhr an der Warschauer Brücke, die Route verläuft über die Revaler Str. bis zur Modersohnbrücke zum Osthafen, von dort über die Oberbaumbrücke nach Kreuzberg, ein Stück durch die Wrangelstraße zur Köpeniker Str., dort über die Schillingbrücke zum hässlichen Schild der O2-World. Die Abschlusskundgebung, die da stattfinden wird, ist übrigens auf dem Wasser angemeldet. Also bringt Boote, Luftmatratzen und Schwimmflügel mit!
Und was am Sonntag zu tun ist, wisst ihr ja schon (Ja! Nein! A! siehe unten). Für alle, die es am Sonntag aus irgendeinem Grund nicht zur Wahlkabine schaffen, gibt es die Möglichkeit bis Freitag 18 Uhr in einem der Bezirksämter (F’hain oder Kreuzberg) abstimmen zu gehen. Nutzt diese!